Kundenspezifische Prüfmaschinen

Hier finden sie eine Auswahl unserer neuesten Entwicklungen von Mess- und Prüfmaschinen, die speziell nach Kundenwünschen angefertigt wurden.

Schlagprüftisch

Anwendung

Der mechanische Schlagprüftisch ermöglicht die Untersuchung von Bauteilen und Baugruppen nach durchgeführten Stößen bzw. schlagartigen Beanspruchungen. Die Stöße imitieren auf einfache Art die Beanspruchungen die z. B. beim Transport von Geräten auftreten.

Merkmale

  • Beschleunigung bei Aufprall ca. 15 g
  • Schlagbreite ca. 10 ms
  • Schlagfrequenz ca. 1 Hz
  • Max. Prüfmasse 50 kg 
Dokumentation

Biaxiale Prüfmaschine

Anwendung

Die Biaxial-Prüfmaschine ist eine elektromechanische Prüfmaschine zur Durchführung ein- und biaxialer Zugversuche an Normflachproben oder Kreuzproben nach ISO 16842. Sie ermöglicht die voneinander unabhängige Belastung an kreuzförmigen Metallproben in zwei zueinander orthogonalen Achsen. Damit ist es möglich, zweiachsige Verformungszustände zu simulieren, wie Sie bei typischen Blechumformverfahren, auftreten.

Merkmale

Die zwei orthogonalen Achsen bestehen aus jeweils zwei gegenüberliegenden Einzelantrieben

  • Nennprüfkraft statisch: 100 kN in Zugrichtung (dynamisch bis 10 Hz), 10 kN in Druckrichtung
  • Nennprüfkraft dynamisch: + 10 kN (schwellend in Zugrichtung), 0,5 mm Amplitude
  • Nennhub: 150 mm je Antrieb (300 mm pro Achse)
  • Prüfgeschwindigkeit: je Antrieb 25 mm/s (je Achse 50 mm/s)
  • Sonderausstattung mit Druckversuch an kleinen Proben
  • Serienmäßig mit Präzisionskraftaufnehmer und Wegmesssystem
  • Mechanische Probenklemmung mit auswechselbaren Spannkeilen
  • Hohe Genauigkeit der Antriebsachsen (max. Winkelfehlertoleranz von 0,5°)
  • 4-kanaliges dynaSax-D3 Steuer- und Regelsystem
  • Optional mit System und Software zur optischen 3D- und 2D-Messung der lokalen Verformungen der Proben

PVR-Anlage

Anwendung

Die PVR-400/400 Anlage dient zur Durchführung eines Programmierten Verformungs-Riss-Versuches. Der PVR-Versuch wurde als technologisches Verfahren zur Ermittlung der Heißrissanfälligkeit von Grundwerkstoffen und Schweißzusätzen mit hoher quantitativer Aussagekraft bezüglich des Bauteileinflusses in Anlehnung an die Heißrisstheorie von Prokhorov bei Böhler-Kapfenberg entwickelt und angewendet.
Bei einer beliebigen Auftragsschweißung auf einer flachen Probe wird bei gleichzeitiger Aufbringung einer Zugbeanspruchung diese mit einer linear zunehmenden Zuggeschwindigkeit in Schweißrichtung überlagert.

Die PVR-400/400 Anlage wurde entwickelt, um Proben aus metallischen Werkstoffen mit folgenden Eigenschaften zu prüfen:

  • Materialdicke bis 30 mm
  • Probenlänge von 240 bis 460 mm
  • Probenart flach
  • nicht elektrisch aufgeladen

Merkmale

 

Nennkraft Zug: 550 kN (höher Zugkräfte möglich)

  • Nennkraft Druck: 950 kN
  • Geschwindigkeitsgeregelte Zugbewegungen bis 400 kN
  • Schweißarm in 3 Achsen einstellbar
  • Rationelle Messung und Auswertung in Verbindung mit der Computersteuerung und der entsprechenden Software.

Bei dem Maschinengestell handelt es sich um einen liegenden Prüfrahmen. Alle Kraftflüsse, die für die
Messungen benötigt werden, nimmt dieser Rahmen auf. Dieser Prüfrahmen ist in Zweisäulen-Einraumbauart mit feststehenden Seitenteilen gebaut und besteht aus dem Maschinenrahmen rechts und links sowie den beiden Säulen. An der Unterseite der beiden Maschinenrahmen befinden sich Maschinenfüße. Sie dienen der Schwingungsisolation.

Bei dem in der Prüfmaschine verwendeten Prüfzylinder, handelt es sich um einen Differenzialzylinder mit reibungsarmer Lagerung.

Das Hydraulikaggregat erzeugt den hydraulischen Druckölstrom für den Prüfzylinder. Alle für den Druckölkreis nötigen Bauelemente wie Pumpe, Filter, Kühler, Sicherheits- und Überwachungsgeräte sind
kompakt in offener Rahmenbauweise zusammengeschaltet.

Der eingesetzte Rechner bietet vielfältige Möglichkeiten zur Kopplung mit übergeordneten Rechnern,
Plottern u. ä. Die Anlage gewährleistet in Verbindung mit der Computersteuerung und der entsprechenden Software eine rationelle Messung und Auswertung.

Dickenmessplatz DMP 15

Anwendung

Der Dickenmessplatz DMP-15 wurde entwickelt, um Platten aus Kunststoff mit folgenden Eigenschaften zu vermessen.

  • Materialdicke von 0,1 bis 12mm
  • eben
  • nicht wellig
  • sauber
  • nicht elektrisch aufgeladen

Merkmale

  • Dickenmessung an drei Stellen linienförmig über die gesamte Plattenlänge
  • Automatischer Vorschub und Messung der Plattendicke
  • rationelle Messung und Auswertung mit Software
  • Position der äußeren Taster über die Breite der Platte hin frei wählbar